Allgemeine Informationen zur Konferenz

Nur noch zweimal schlafen

Nun ist es bald soweit. Dieses Wochenende wird endlich die Konferenz „Kulturgüterschutz – Bewusstsein für unser gemeinsames Erbe“ im Atrium maximum auf dem Campus der Uni Mainz stattfinden!

Wir haben eine wirklich sehr intensive Vorbereitungszeit hinter uns und insbesondere die laufende Woche ist überflutet mit Meetings, E-Mails, Telefonaten, Einkäufen und und und. Auch heute und morgen arbeiten wir noch an den allerletzten Feinschliffen und überprüfen selbst jede Kleinigkeit fünfmal. Ich glaube, jeder, der schon einmal eine Konferenz o. Ä. durchgeführt hat, kann unsere derzeitige (positive) Anspannung und Vorfreude nachempfinden.
Wir möchten unseren Referenten mit ihren spannende Beiträgen und allen Gästen eine in jeder Hinsicht bestmögliche Konferenz bieten. Dafür tun wir alles, was in unserer Macht steht – und ich muss sagen, nach dem jetzigen Standpunkt sieht es doch sehr gut aus 🙂

Das gesamte SIAA-Team zählt schon gespannt die letzten Stunden und kann den Samstag / Sonntag kaum abwarten. Wir freuen uns auf euch!

Ticketshop

Liebe Studierende, liebe Interessierte,

die Studierendenkonferenz für Innovative und Aktive Altertumswissenschaften Mainz (SIAA) ist ein Event, bei dem alle herzlich eingeladen sind, denen der Schutz unseres gemeinsamen kulturellen Erbes am Herzen liegt. An diesen zwei Tagen sollen nicht nur Vorträge und Diskussionen stattfinden, sondern gleichzeitig auch Kontakte geknüpft werden. Netzwerke sind für wissenschaftliche Forschung unabdingbar und auf der Studierendenkonferenz kann dies in einem entspannten Rahmen stattfinden, denn das Ticket berechtigt nicht nur zum Eintritt an den beiden Konferenztagen, sondern auch zur Teilnahme an der anschließenden Sommerparty. Darüber hinaus ist natürlich während der Konferenz für leibliches Wohl gesorgt – es stehen Snacks und Getränke bereit.

Die Studierendenkonferenz ist offen für alle Personen, die an der Entwicklung von Wegen zum effektiven Schutz von Kulturgütern interessiert sind. Als Gast bzw. hörender Teilnehmer müssen Sie nicht an einer Universität eingeschrieben sein.

Ankündigung: Keynote

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir zwei hochkarätige Keynote Speaker für die SIAA Konferenz 2017 gewinnen konnten. Für die Rechtswissenschaften wird uns Prof. Dr. Dr. hc. Kai Ambos von der Universität Göttingen mit einem Vortrag bereichern, der die Frage in den Raum wirft: „Kulturgüterschutz durch Völkerstrafrecht?“. Wir sind überzeugt, dass dieses kontroverse Themenfeld zu einer interdisziplinären Diskussion anregen wird.

Des Weiteren hat uns Herr Dr. Michael Müller-Karpe vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz einen Vortrag zugesagt. Auch hierüber freuen wir uns sehr, denn Herr Dr. Müller-Karpe ist Spezialist für Fragen des Kulturgüterschutzes aus Sicht der Altertumswissenschaften und besitzt auf diesem Gebiet eine langjährige Expertise, wovon die SIAA Konferenz 2017 mit Sicherheit profitieren wird.

Tickets zur Konferenz gibt es hier.

Ein guter Start in das Jahr der Konferenz

Das Jahr 2017 hat für das Organisationsteam der SIAA-Konferenz hervorragend angefangen!

Nur wenige Tage nachdem der Rauch der Silvesternacht abgezogen ist, erhielten wir von dem Gutenberg Lehrkolleg (GLK) die erfreuliche Nachricht über die Förderung der Studierendenkonferenz SIAA – Innovative und Aktive Altertumswissenschaften 2017: Kulturgüterschutz – Bewusstsein für unser gemeinsames Erbe. Die Mitteilung des GLK hat uns natürlich wahnsinnig gefreut und uns noch einmal in unserem Vorhaben bestärkt, eine interdisziplinäre Konferenz zum stets aktuellen Thema Kulturgüterschutz zu realisieren.

Vor wenigen Tagen fand eine Sitzung des Freundeskreises Ägyptologie statt. Gestern erhielten wir schließlich eine E-Mail von der langjährigen Ersten Vorsitzenden des Freundeskreises, Marianne Arnold: Auch der Freundeskreis Ägyptologie möchte unser Vorhaben unterstützen! Ihr könnt euch vorstellen, dass wir uns wieder über alle Maßen – oder wie meine Organisationskollegin es formulierte „wie ein Schnitzel“ – gefreut haben. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei allen Mitgliedern des Freundeskreises für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanken!

Ihr könnt euch also mit uns freuen: Der Konferenz steht nun nichts mehr im Weg! 🙂 Ich denke, ich spreche für das ganze Organisationsteam, indem ich behaupte, dass wir nun am liebsten unsere alltäglichen Aufgaben ignorieren und stattdessen nur noch an SIAA arbeiten würden…

Trotz der Einschränkungen durch unser Leben abseits von SIAA können wir nun endlich aktiv handeln. Bald sind Poster & Co. gedruckt, Informationen über die anstehende Konferenz postalisch und digital im ganzen Land versandt und das große Plakatieren kann beginnen. Haltet also bis dahin die Augen offen 🙂

Über unser kulturelles Erbe

Was sind Kulturgüter?
Als Kulturgüter werden menschliche Hinterlassenschaften bezeichnet, die geschichtlich, wissenschaftlich und auch künstlerisch von hohem Wert sind. So zählen beispielsweise archäologische Stätten und Bauwerke, wie die antike, römische Hafenstadt Ostia Antica, die chinesische Mauer, die Akropolis von Athen, die Felsenstadt Petra in Jordanien, die Pyramiden von Gizeh und viele weitere Bauten zu den bekanntesten Weltkulturerben.

Um als Kulturgut bezeichnet zu werden muss ein Objekt jedoch nicht unbedingt besonders groß sein. Es gelten alle archäologischen Hinterlassenschaften, ungeachtet deren Größe, Material und Lokalisation (über oder unter Wasser) sowie schriftliche Überlieferungen, als Kulturgüter. Die UNESCO zählt zudem auch jüngere Werke, wie die berühmte Freiheitstatue im Hafen von New York und den Kölner Dom, zu modernen Kulturgütern. Illegale Ein- und Ausfuhren von kulturellen Gütern sind ein permanentes Problem. So behandelt der deutsche Zoll zusätzlich noch Bücher, die mindestens 100 Jahre alt sind und einen Mindestwert von 50.000€ aufweisen sowie mindestens 200 Jahre alte Landkarten ab einem Wert von 15.000€ als Kulturgüter.

Kulturgüter gelten als Überlieferungen von Zivilisationen. Sie gewähren uns einen Blick in die Vergangenheit. Jedes Volk identifiziert sich mit seinen kulturellen Vorfahren und somit auch mit seinen Kulturgütern. Zusammen stehen alle kulturellen Hinterlassenschaften als Sinnbild der Menschheit – dessen Abstammung und Entwicklung. Daher sollte es für jeden ein Anliegen sein, das gesamte kulturelle Erbe der Menschheit für zukünftige Generationen zu bewahren.

 

Bedrohungen für Kulturgut

Leider stellen nicht nur Naturereignisse, wie Erdbeben, starker Wind oder Regenfälle potenzielle Gefahren für die Kulturgüter dar. Sie sind auf vielfältige Weise stark bedroht. So sorgen Raubgrabungen – egal aus welcher Motivation heraus sie geschehen – in archäologischen Stätten regelmäßig für Zerstörung und für kulturelle und wissenschaftliche Verluste. Auch der illegale Antikenhandel ist bis heute ein nicht zu unterschätzendes Problem. Kriege und fehlgeleitete Überzeugungen können zur kompletten Zerstörung kulturellen Erbes führen, so wie es zum Beispiel jüngst an den Städten Hatra; Nimrud und Palmyra veranschaulicht wurde.

 

Bewahrung des kulturellen Erbes

Die Juristin Fatou Bensouda sagte im Laufe eines Prozesses um die Zerstörung von Weltkulturerbe: „Dies ist die Zerstörung der Wurzeln eines gesamten Volkes“, und bezeichnete die Tat als „Attacken auf die Menschen“. Unter Berücksichtigung der Definition von Kulturgut ist diese Aussage treffend. Denn der Schutz unseres Erbes, geht uns alle etwas an. Es reicht nicht, sich auf das 2016 neu verabschiedete Kulturgutschutzgesetz, die Regierungen, das Militär oder auf Organisationen, wie UNESCO oder den International Council of Museums (ICOM), zu verlassen. Jeder Mensch kann einen Teil zum Schutz des kulturellen Guts beitragen. Archäologen aller Fachdisziplinen obliegt dabei eine besondere Verantwortung gegenüber den Kulturen, die sie studieren.

Hierbei gilt es, die Mitmenschen für die Wichtigkeit des Schutzes der Zeugnisse vergangener Kulturen zu sensibilisieren. Als Wissenschaftler ist es unabdingbar nicht nur unsere Fachkollegen anzusprechen, sondern einen besonderen Fokus auf die Aufklärung von Studierenden der jetzigen und zukünftigen Generationen zu legen. Neben dem Studieren einer Kultur muss auch der Kulturgüterschutz in das Studium integriert und intensiv besprochen werden. Wichtig ist es ferner, den sogenannten Tunnelblick möglichst zu vermeiden. Es sind nicht nur die Kulturgüter des eigenen Fachgebietes, die es zu schützen gilt. Im Gegenteil, alle archäologischen Disziplinen sitzen im selben Boot. Um wirklich etwas zu bewegen, ist es nötig über den Tellerrand zu schauen, Kollektive zu bilden und gemeinsam – also interdisziplinär – Wege zum Schutz und zur Bewahrung des kulturellen Erbes zu erarbeiten und zu verwirklichen. SIAA möchte hierfür jungen Studierenden und Promovierenden eine Möglichkeit geben, Ideen zu besprechen, um aktiv Teil des Kulturgüterschutzes zu werden.

 

In der nachfolgenden Linksammlung ist eine begrenzte Auswahl an Informationsseiten zu Kulturgütern und deren Schutz zusammengestellt:

Informationen der Bundesregierung über den Kulturschutz:

Das neue Gesetz zum Kulturgüterschutz:

Weitere Informationen zum Kulturschutz(-gesetz):

Das UNESCO-Übereinkommen zum Kulturgüterschutz:

Die Rote Liste der gefährdeten Kulturgüter:

Deutsche Zollbestimmungen:

 

Des Weiteren:

Ein juristisches Paradebeispiel zur Verteidigung von Weltkulturerbe:

Ein Weg zur Bewahrung von Kulturgut:

Was bedeutet unser Logo?

SIAA – das ist die Studierendenkonferenz für Innovative und Aktive Altertumswissenschaften in Mainz. Und das ist gleichzeitig der altägyptische Begriff für „Erkenntnis“ oder „Bewusstsein“. Die Hieroglyphe mit dem entsprechenden Lautwert „siA“ findet sich daher auch in unserem Logo wieder.


SIAA steht symbolisch für eine junge studentische Initiative, die aufmerksam machen will auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Schutzes von nationalen und internationalen Kulturschätzen. Gleichzeitig soll sie den interdisziplinären Diskurs unter Studierenden und jungen Absolventen anregen. Innovative Ideen sind gefragt und jeder kann aktiv werden!

Jetzt Paper oder Poster einreichen! Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

Willkommen in unserem Blog!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auf unserer Website. Hier – in unserem Blog – werden wir Sie in regelmässigen Abständen über die SIAA Studierendenkonferenz 2017 in Mainz informieren. Es ist geplant, Ihnen mindestens zwei mal im Monat wichtige Informationen zu liefern. Dazu gehören Termine und Fristen, Neuigkeiten aus dem Organisationsteam oder die Besprechung aktuelle News aus der Presse zum Thema Kulturgüterschutz. Es lohnt sich also, häufiger hier vorbei zu schauen.

Wir freuen uns über jeden Hinweis – über Ratschläge wie auch sachliche Kritik. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen auf die Problematik des Kulturgüterschutzes und der vielfältigen und komplexen Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Vielleicht ergeben sich dabei auch hier online neue, interessante Impulse, die uns allen zu wertvollen Erkenntnissen und möglichen Lösungsstrategien verhelfen.

Hier im Blog haben Sie auch die Gelegenheit, direkt über das Kommentarfeld mit uns in Kontakt zu treten und Ihr Feedback zu hinterlassen. Wir wissen, dass Themen dieser Art durchaus polarisieren können, insbesondere wenn politische Aspekte einfließen, und bitten Sie darum, auch bei Meinungsverschiedenheiten stets eine angemessene Sprache zu bewahren und sachlich zu diskutieren. Vielen Dank!

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